Seit wann gibt es Asphaltstraßen?

Als COBLOR vor etwa 3 Jahren zum ersten mal daran gedacht hat, historischen Asphalt mit Schweizer Uhrmacherkunst zu kombinieren, konnten wir nicht erahnen welche Gemeinsamkeit diese Idee mit der Erfindung der ersten Asphaltstraße der Welt hat. Heute wissen wir es und staunen selber darüber! Denn vor genau 290 Jahren wurde ausgerechnet in der Schweiz, lediglich 30 km entfernt von unserer Uhren-Manufaktur in La Chaux-de-Fonds, die Basis für die heutigen Asphaltstraßen gelegt. 

Im Jahre 1712 entdeckte der griechische Arzt Eirini d’Eirinis das gigantische Asphaltvorkommen La Presta im Val de Travers in der Schweiz. Zu diesem Zeitpunkt interessierte er sich hauptsächlich für dessen medizinische Anwendung. Auf Grund der technischen Vorzüge dieses Materials, verfasste er schließlich im Jahr 1721 seine „Dissertation über den Asphalt oder Naturzement“ und begründete mit seinen Untersuchungen die moderne Asphalttechnologie. Der Grundstein für unsere heutigen Straßen war hiermit gelegt. Heute sind fast über 90% der Straßen weltweit asphaltiert. 

Die erste Straßennutzung von Asphalt erfolgte dann im Jahr 1824, als auf den Champs-Élysées in Paris Asphaltblöcke platziert wurden. Der Jungfernstieg in Hamburg war im Jahre 1838 Deutschlands erste Straße, die asphaltiert wurde.

Den modernen Straßenasphalt entwickelte letztlich der belgischen Einwanderer Edward de Smedt an der Columbia University in New York City. Bis im Jahr 1872 hatte De Smedt einen modernen, „gut abgestuften“ Asphalt mit maximaler Dichte entwickelt. Zum ersten mal wurde dieser moderne Straßenasphalt im Jahr 1872 im Battery Park und in der Fifth Avenue in New York City eingesetzt, sowie 1877 in Washington DC an der Pennsylvania Avenue.

Wir freuen uns den Menschen erstmalig die Möglichkeit zu geben, ein Stück Geschichte am Handgelenk zu tragen. Die Tatsache das wir das auch 100% nachhaltig anbieten können, finden wir sehr wichtig.
Quelle: Wikipedia

Postkarte der Asphaltgrube La Presta im Val de Travers aus dem Jahr 1904
Quelle: G. Grundmann collection/Wikimedia Commons

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